Eigenmittel
Banken finanzieren meist höchstens 80 % des Belehnungswerts. Mindestens 10 % des Kaufpreises müssen „harte“ Eigenmittel sein, also nicht aus der Pensionskasse: Erspartes, Säule 3a, Schenkungen oder Erbvorbezüge.
Die Tragbarkeitsrechnung
Die Bank rechnet mit einem kalkulatorischen Zins von rund 5 %, unabhängig vom aktuellen Zinsniveau. Dazu kommen rund 1 % des Objektwerts für Unterhalt und Nebenkosten sowie die Amortisation. Zusammen sollten diese Kosten etwa einen Drittel des Bruttoeinkommens nicht übersteigen.
| Beispiel: Objekt für CHF 1’000’000 | Betrag |
|---|---|
| Eigenmittel (20 %) | CHF 200’000 |
| Hypothek (80 %) | CHF 800’000 |
| Kalkulatorischer Zins 5 % | CHF 40’000 / Jahr |
| Unterhalt 1 % | CHF 10’000 / Jahr |
| Amortisation (2. Hypothek in 15 Jahren) | CHF 9’000 / Jahr |
| Total Wohnkosten | CHF 59’000 / Jahr |
| Nötiges Bruttoeinkommen (×3) | ca. CHF 177’000 / Jahr |
Amortisation
Die zweite Hypothek, der Teil über zwei Dritteln des Werts, wird in der Regel innert 15 Jahren oder bis zur Pensionierung abbezahlt, direkt oder indirekt über die Säule 3a.
Selbst rechnen
Mit dem Rechner auf der Helvenest-Startseite erhalten Sie eine erste Schätzung der monatlichen Kosten. Die verbindliche Prüfung macht Ihre Bank.
Häufige Fragen
Warum 5 % Zins, wenn die Zinsen tiefer sind?
Banken prüfen, ob Sie die Hypothek auch bei höheren Zinsen tragen könnten. Der kalkulatorische Zins ist deshalb bewusst hoch angesetzt.
Zählt das Einkommen beider Partner?
Ja, bei gemeinsamem Kauf rechnet die Bank in der Regel mit dem gemeinsamen Haushaltseinkommen.
Allgemeine Informationen ohne Gewähr. Kantonale Regeln und Ihr Vertrag können abweichen; lassen Sie sich im Einzelfall beraten.



